München

Wissenwertes über Yoga

"Yoga leads to a body that is easeful, a mind that is peaceful, which results in a life that is useful."
Swami Satchidananda

Die positiven Auswirkungen eines regelmässigen Yoga-Trainings auf Körper und Geist sind seit Jahrhunderten bekannt und auch wissenschaftlich belegt: Yoga fördert die Blutzirkulation und regt den Stoffwechsel an. Es stärkt die Muskulatur und hält das Bindegewebe straff. Yoga fördert die Beweglichkeit und das Gleichgewicht und trägt zu einer besseren Körperwahrnehmung bei. Yoga reguliert das Körpergewicht, hilft Stress abzubauen und die mentale Konzentration zu verbessern. Yoga hält uns jung, leistungsfähig und gesund.

Was anziehen?
Die Kleidung sollte bequem, dehnbar, nicht einengend und der Jahreszeit und Temperatur angepasst sein. Am besten eignen sich für Herren Shorts und ein kurzärmeliges T-Shirt, für Damen eine lange oder halblange Trainingshose und ein Top oder T-Shirt. Socken werden keine getragen.

Wann praktizieren? 
Es empfiehlt sich mit leerem Magen zu praktizieren. Nach einer schweren Mahlzeit sollte möglichst 3-4 Stunden, nach einem leichten Essen 1-2 Stunden gewartet werden. Ideal ist die Praxis am frühen Morgen vor dem Frühstück oder am Abend nach einem anstrengenden Tag. Wenn zuviel Ablenkung vorhanden ist oder Verpflichtungen anstehen, sollte das Training vermieden werden.

Wie lange praktizieren?
Täglich 60 bis 90 Minuten wären ideal.

Wo praktizieren?
Am besten rollt man eine Yoga-Matte (sticky mat) auf einer nicht rutschenden, ebenen und stabilen Unterlage (z.B. Holzboden) aus. Ein bewährtes Hilfsmittel, vor allem für Anfänger, ist ausserdem der Gebrauch eines Yoga-Blocks.

Yoga und Menstruation
In den Tagen mit starker Menstruation sollte kein Yoga gemacht werden, da anstrengende Körperübungen den Blutfluss unterbrechen oder stoppen können. Insbesondere Umkehrhaltungen (z.B. Kopfstand, Schulterstand u. ä.) sind nicht empfehlenswert. Asanas wie z.B. Trikonasana, Baddha Konasana, Balasana und Upavistha Konasana hingegen können Schmerzen und Krämpfe während der Menstruation mildern. Erfahrene Yoga-Lehrerinnen und -Lehrer können dazu sicher weitere Auskunft geben.

Yoga und Schwangerschaft
Yoga während der Schwangerschaft ist wohltuend und lindert viele unangenehme Begleiterscheinungen. Vorsicht beim Trainieren ist dennoch angezeigt.
Im ersten Stadium der Schwangerschaft dürfen z.B. Asanas wie Janusirsasana C, Marichyasana B und D sowie Supta Hasta Padangusthasana nicht ausgeübt werden. Andere Asanas sind speziell in fortgeschrittenem Stadium der Schwangerschaft nicht zu empfehlen. Welche Übungen ausgeführt werden können, hängt weitgehend davon ab, wie häufig und intensiv die Frau VOR der Schwangerschaft Yoga praktiziert hat. Anfängerinnen besuchen mit Vorteil spezielle Klassen für Schwangere. Aber auch yoga-erfahrene Schwangere sollten keine neuen oder schwierigen Übungen ausführen. In jedem Falle ist bei einer Schwangerschaft das Einverständnis des Arztes zum Yogatraining einzuholen.

Therapeutische Anwendungen
Yoga trägt zum Wohlbefinden bei und fördert eine gute Gesundheit. AIRYOGA legt grossen Wert auf die korrekte Atmung und Ausübung der Yoga-Positionen. Bei körperlichen Einschränkungen oder gesundheitlichen Problemen sollte Yoga jedoch nur in Absprache mit dem Arzt und unter Anleitung einer erfahrenen Lehrperson praktiziert werden.

Schwitzen
Yoga ist die “Kunst der Anstrengung” - was auch heisst, dass die Leistungsfähigkeit mit Bedacht und Verstand gesteigert werden sollte. Das Aufwärmen der Muskulatur ist wichtig um Verletzungen vorzubeugen. Schwitzen gehört zum Yoga-Training und reinigt den Körper.

Überanstrengung
Begeisterung soll nicht mit Ehrgeiz verwechselt, der Körper nicht überbeansprucht werden. Forciertes, unausgewogenes Trainieren kann Verletzungen hervorrufen. Wenn die Muskeln zittern, die Zähne zusammengebissen, die Schultern gekrümmt und der Atem angehalten werden, ist wieder zur Basis jeder Yoga-Praxis zurückzukehren: zur korrekten Ausrichtung des Körpers, verbunden mit einer gleichmässigen und ruhigen Atmung.

Muskelkater
Nach dem Yoga-Training Muskelkater zu verspüren ist nichts Ungewöhnliches, sondern ein Zeichen, dass der Körper gefordert wurde. Falls sich jedoch Schmerzen, insbesondere in den Gelenken, bemerkbar machen, sollte die Ausführung der Yoga-Positionen überprüft und die Hilfe eines Yoga-Lehrers in Anspruch genommen werden.

Atmung
Die bewusste Steuerung des Atems ist essentiell im Yoga. Auch in schwierigen Positionen sollte die Atmung stets tief, ruhig und gleichmässig sein.

Achtsamkeit
Ein achtsamer Umgang mit sich selbst (mit seinen Worten und seinem Körper) und im Umgang mit Anderen, ist ein wichtiges Thema im Yoga. Deshalb bitten wir darauf zu achten, sich pünktlich zum Klassenbeginn auf der Yogamatte im Yogaraum einzufinden, um andere Praktizierende nicht durch das eigene Zuspätkommen in ihrer Yogapraxis zu stören.

Karma
Es gibt weder gutes noch schlechtes Karma. Eines jeden Karma ist vorbestimmt, muss angenommen werden, bis man die Lektion, die man in diesem Leben erlernen sollte, verstanden hat. Karma ist ebenso Yoga für sich zu entdecken und es zu erlernen, diese Wissenschaft an Andere weiterzugeben, um ein neues Bewusstsein zu schaffen: "Be the change you want to see!"
 

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